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Adelshaus Luon

Quarter: Linsar (Lehen liegt westlich von Venvicium)

Adelsstand: Hoher Adel (in den whenuer Adel 98 a.p. erhoben)

Einfluss: Militär (mittel), Verwaltung (niedrig), Handel (Hoch)

Hausfarben: Rot/schwarz/Grün

Hauswappen: goldener Drache auf Rot-schwarz-grünem Grund

Leitspruch: „Fortes ut dracones. Firmi ut quercus“ („Tapfer eines Drachen gleich, standhaft wie das Holz der Eich“)

Familienmitglieder (der Hauptlinie zugerechnet):

  • Karioll von Luon, Baronin von Luon
  • Heidornvon Luon, Freiherr, seit 209 vermisst und 211 a.P. für tot erklärt worden. Älterer Bruder von Karioll und eigentlicher Erbe der Baronie

Der Nebenlinie zugerechnet:

  • Verwandte der Mutter, die aus Ayvorra stammt. Keine Information über Aufenthaltsort, da Ayvorra im Nebel verschwunden ist

Verbündete: Canis Latrans, Haus Sindelstein, Haus Fenris, Haus Baratti

Gegner: Feinde Whenuas und seines Friedens, Untote und Nekromanten

Hauptexport: Holz, Obst, Schafswolle, -milch und -fleisch

Hauptimport: Getreide, Erze, Tuchwaren, Gewürze

Erwähnenswerte Orte oder Institutionen:

  • Sehr tiefe und dichte Wälder

Beschreibung:

Karioll von Luon ist die Baronin der Baronie und hat nach dem ehrenhaften Ausscheiden aus der Garde ihren Verwalter abgelöst und ist in Amt und Würden getreten. Sie versucht, alte Traditionen beizubehalten, die Baronie aber wirtschaftlich voranzubringen und interessiert sich für neue Technologien, Handelsrouten und innovative Ideen. Sie setzt dabei auf das Know How der Menschen, die in Ostarium lebten und nach dem Untergang in Luon Zuflucht gefunden haben. Luon ist ein Gewinner in der Flüchtlingskrise und beginnt sich von einem unterentwickelten Landstricht zu einem interessanten Handelspartner zu mausern.

Luon besteht zum größten Teil aus dichten Wäldern und weiten Wiesen. Es ist bekannt für Forstwirtschaft, Holzhandel und seine Schafswolle wird weithin gelobt und im kalten Linsar sehr geschätzt.

Die Familie stammt ursprünglich aus dem Imperium und machte sich in den Eroberungskriegen einen Namen. Die Familie hat eine lange militärische Tradition. Kariolls Vater Kaleis und ihre Mutter Marahir, die aus einem niederen Adelshaus aus Ayvorra stammt, waren beliebte Herrscher. Der erstgeborene Sohn der Ehegatten ist Heidorn von Luon, der als Thronfolger vorgesehen war. Als Karioll zwölf Jahre alt war, verstarben sowohl Vater als auch Mutter an einer schweren Epedemie und die Kinder kamen in die Obhut des Vaterbruders Hadrian. Dieser, schon lange neidisch und gierig nach dem Reichtum des Barons, bemächtigte sich der Güter und versuchte der Kinder ledig zu werden. Er schickte die Kinder zur Armee und war sich sicher, dass sie die Kerdoskriege nicht überleben würden. Heidorn verschwand tatsächlich in den Kerdoskriegen und wurde 211 a.P. anno Protecotris für tot erklärt. Karioll überlebte und kam zur Linsar Garde. Im 10. Mond 211 a.P. verstarb Baron Hadrian von Luon bei einem Jagdunfall. Böse Zungen munkeln, dass es kein Unfall sondern Manipulation gewesen war. Man konnte diese Behauptung aber nie beweisen.

Karioll wurde von Canis Latrans als Baronin bestätigt, jedoch wurde ein Vertreter bestimmt, der die Baronie verwalten sollte, bis Karioll aus der Garde ausschied. Die Baronin verfügt über sehr gute Kontakte zur militärischen Führung Whenuas und wird immer wieder als Beraterin an den Hof von Canis Latrans gerufen. Bisher war Luon zwar ein hochadeliges Haus, jedoch eher unbedeutend. Das scheint sich nun zu ändern, denn die Baronin erweist viel Geschick in Sachen Wirtschaft und bei der Auswahl ihres Hofstaats. Auch das gesellschaftliche Leben blüht in Luon wieder auf und es werden vermehrt rauschende Feste gefeiert.

Weiterführende Informationen und Links:

Das traditionelle Lindwurmfest

In Luon gibt es jedes Jahr traditionell das sogenannte Lindwurmfest. Der Zeitpunkt des Festes richtet sich nach einer bestimmten Sternenkonstellation, und findet statt, wenn der Drache im Augenstern steht. Das kann zu jeder Jahreszeit sein. Es ist das größte Fest in der Baronie und wird in der Nähe der Hauptstadt Luon ausgerichtet. Der Hintergrund des Festes ist ein altes Opferfest, das zu Ehren des Wappentieres Luons veranstaltet wird: Des Lindwurms (Drache). Der Lindwurm Fafnar lebt angeblich in den tiefen Wäldern der Baronie und beschützt diese. Wer versucht, Fafnar zu finden, kommt nie wieder zurück, so lautet zumindest die Legende. Angeblich sei es unmöglich, Fafnar aufzuspüren, denn ein Teil des Waldes habe ein von Geistern erfülltes Eigenleben, das die Eindringlinge verrückt macht und sie verschluckt, wenn sie hinein geraten. Es ist verboten in diesen Teil des Waldes, das die Luoner auch „Grünes Grab“ nennen, zu gehen. Trotzdem feiern die Luoner das Lindwurmfest ausgelassen und mit vielen Opfergaben für den Lindwurm, damit er für gute Holzerträge und Reichtum in der Baronie sorgt. Angeblich sitzt Fafnar auf einem immensen Schatz. Solange er das tut, lebt auch die Baronie im Wohlstand. Daher ist es den Luonern gar nicht daran gelegen, den Schatz des Drachen zu finden. Etwas Wahres ist sicher an der Legende um Fafnar dran, vor allem wegen dem „Grünen Grab“, in dem jahrhundertealte Bäume stehen. Doch viele halten die Legende für ein Ammenmärchen. Die Realisten behaupten, dass nicht der Wald an sich die Menschen verschluckt, sondern dort ein verfeindeter Rwangstamm lebt, der jeden Siedler auf Sicht tötet. Wenige munkeln auch, dass die Hochburg der Diebesgilde dort versteckt ist, welche dort ihre Schätze aufbewahrt und sich Räuber, Mörder und Diebe im Wald tummeln.


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hintergrund/adelshaus/luon.txt · Zuletzt geändert: 2018/11/20 14:27 von dokuwikiadmin