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Equester Ordo (Decus/Doxa whenuaris)


Einleitung

Der/die “RitterIn” ist der niedrigste Adelsstand, den es in Whenua gibt. Der Titel Decus (M), Doxa (W), vollständig Decus Whenuaris bzw. Doxa Whenuaris ( zu deutsch ‚(whenuanischer) Rühmlicher/Held/Gewürdigter/Ausgezeichneter etc. pp.) bezeichnet die Mitglieder des Equester Ordo, eines mit besonderen Vorrechten ausgestatteten Standes.

Er kommt in der gesellschaftlichen Rangfolge nach den niedrigen und hohen Adel. Dieser Stand ist nicht erblich und wird Einzelpersonen verliehen, welche sich im besonderen um Whenua oder eine bestimmte Baronie verdient gemacht haben. Der Standestitel darf nur von Protektoren oder Baronen vergeben werden und ist nicht erblich und wird auf Lebenszeit verliehen.

Die Verleihenden und die Mitglieder des Equester Ordo gehen damit ein besonderes Band ein. Die Decus dürfen von nun an die Farben des Lehnshauses tragen. Meist in Form eines Wimpel oder einer Schärpe. Sie genießen die Privilegien enger Vertrauter und können in den Ländereien des Adelshauses, von dem sie den Titel erhalten haben, Schutz suchen, dürfen sich ansiedeln und/oder ihren Geschäften nachgehen. Gleichzeitig sind sie aber dem Verleihenden Gefolgschaft schuldig. Es wird von ihnen erwartet die Ehre des Hauses hochzuhalten und im Falle eines Falles auch das Schwert (oder andere Fähigkeiten) für den hohen Adel zu erheben. Verfehlungen der Decus fallen natürlich auf die Familien der Titelverleiher zurück. Daher wird mit Bedacht gewählt, wem diese Ehre zuteil wird.

Viele hohe Offiziersränge sind in Whenua mit diesem Titel verknüpft und die Protectoren sichern sich so die Gefolgschaft der Besten ihrer Leute (oder sie werden mit dem Titel einfach ruhig gestellt ;) )


Vorteile ein(e) “Decus / Doxa Whenuaris” zu sein

  • Du bist kein normaler Bürger mehr. Man wird Dir mehr Vertrauen entgegen bringen und Deine Aussagen werden Gewicht haben. (Auch beim Magistrat)
  • In einigen Fällen ist der Titel mit einer anspruchsvollen Position verknüpft. (und meist auch mit ein wenig Geld. Du hast keinen verbrieften Anspruch darauf etwas zu erhalten, aber man überlegt sich gerne für seine Vertrauten etwas, um sie bei Laune zu halten.
  • Eine Stelle im Magistrat oder in der Armee…warum nicht? Wenn eine Stelle frei wird, sieht man sich sicher zuerst bei den verdienten Recken um.
  • Geschäfte macht man gerne mit Dir, schließlich steht da ein Haus dahinter.
  • Du gehörst zu den vertrauten Familien eines Barons. Wenn du den Titel vom Protektor verliehen bekommen hast, kennt er Dich zumindest.
  • Das Militär mag Dich wahrscheinlich (In einer Militärdiktatur ein wesentlicher Punkt, den sollte man nicht unterschätzen.)
  • Man kann und wird Dich nicht einfach einsperren und vergessen, sondern Deinem Lehnsherren mitteilen was man mit Dir vorhat. Wie dieser dann reagiert…tja ;).
  • Du darfst die Farben und das Wappen Deines Lehnsherren tragen. Wie dezent oder wenig dezent liegt an Dir (Euch).
  • Du darfst ab sofort adelig heiraten, musst aber nicht.

Keine Vorteile ohne Nachteile

  • Man erwartet von Dir, daß Du Deinem Adelshaus Beistand zusicherst. Nicht lässt einen schneller den Titel verlieren als ein Ruf nach Beistand, der unerhört verhallt.
  • Du solltest ganz gut mit den Waffen oder anderen Fertigkeiten sein und man erwartet, daß Du ein Vorbild bist (zumindest in der Theorie). Heiler, Schütze, Alchemist, Händler, Handwerker oder Kampfmagier sind natürlich erwünscht und genauso gefordert wie ein starker Schwertarm.
  • Wenn Du straffällig wirst fällt das auf einen wenig begeisterten Lehnsherren zurück.
  • Deine Ausrüstung sollte dementsprechend sein. Bettlergewand und die Farben eines Hauses tragen hinterlässt nicht so einen guten Eindruck.
  • Krieg in Whenua ist tödlich. Nicht in den Krieg ziehen auch.
  • Man wird Dich an Deinen Taten messen, das kann manchmal wirklich anstrengend sein.
  • Wenn der Lehnsherr befiehlt, wirst Du springen (müssen).
  • Es wird von Dir erwartet, daß du Bedrohungen , die Du entdeckst, sofort beseitigst oder zumindest eindämmst. Dazu zählen Dämonen, nekromantische Untriebe, Monster und generell alles, was der einfachen Bevölkerung oder Deinem Baron/Protektor das Leben ungemütlich machen könnte. Whenua ist rau, in vielen Landesteilen unzivilisiert und unwegsam. Manchmal bist Du der/die einzige zwischen einer ausufernden Gefahr und dem Rest Whenuas.
  • Du bist ab sofort ein Stück Fleisch auf dem adeligen Viehmarkt.

Verleihung des Titels

Die Zeremonie sieht immer anders aus, einzig gemein haben sie nur die Übergabe der Farben, in Form eines Wappenrockes, Wimpels oder anderen Dingen, die dem verleihenden Adelshaus/Protektor lieb und teuer sind. Man will natürlich daß so eine Verleihung von möglichst vielen gesehen wird, deshalb wird auf “Medienwirksamkeit” geachtet. Feste, Schlachten oder besondere Anlässe bieten sich da immer an. Der Fantasie darf freien Lauf gelassen werden.


Voraussetzungen und Verpflichtungen zum Verleih des Titels

Um zu vermeiden, daß der Titel inflationär vergeben wird, behalten wir als Orga uns vor Kandidaten zuzustimmen oder abzulehnen. Definitiv niemand hat diesen Titel von Anbeginn seines (Un)heldendaseins im Hintergrund geschrieben haben. Der Titel ist ein reiner Verdienst. Der Organisator des verleihenden Adelshauses schickt den Vorschlag an die Orga und bekommt die Zustimmung den Decus/Doxa zu ernennen. Zeremonie, Ort und Art der Übergabe liegen dann bei den SpielerInnen des verleihenden Adelshauses.

Weiters muss ein Zeuge eines anderen Adelshauses die Übergabe des Titels bezeugen. Dieser wird namentlich festgehalten und darf nicht aus dem vergebenden Adelshaus sein, verwandt oder verschwägert mit dem Titelerhaltenden sein und wird namentlich festgehalten.

Name des Decus/der Doxa, verleihendes Adelshaus, Datum der Verleihung und Name des Zeugen wird an die Whenua Orga weitergeleitet. Wir wollen über die verliehenen Titel Buch führen und Wildwuchs verhindern. Das ergibt für all jene Spieler, mit einem gewissen heraldischen Hintergrund, auch die Möglichkeit, stimmig bei uns mittels einer intimigen Anfrage nachzufragen, ob bestimmte Leute diesen Titel wirklich besitzen ;).


Gedanken der Orga

Wir möchten mit diesem Titel die Lücke zwischen dem Adel und dem Rest von Whenua schließen. Gleichzeitig wollen wir uns die Möglichkeit eröffnen, HeldInnen, die sich um Whenua verdient gemacht haben, zu belohnen. (In Form und durch die ProtektorInnen) Der Grundsatz: Kein Vorteil ohne Nachteil, gilt auch hier. Du kannst dir mehr erlauben, dafür wirst du auch gebeutelt, wenn du gegen die Grundsätze verstößt. Die Grundsätze sind möglichst neutral gehalten. Du musst kein Goodie-Good Paladin sein, um die Voraussetzungen zu erfüllen, und WIE man auf bestimmte Dinge und Vorfälle reagiert bleibt im Großen und Ganzen Dir als SpielerIn überlassen. Wir haben absichtlich keine 10 Gebote geschrieben, sondern eine Beschreibung, wie der Stand des Equester Ordo in Whenua gesehen wird. Manche Barone und Protektoren mögen in Einzelpunkten durchaus andere Ansichten haben oder im schlimmsten Fall auch andere Dinge fordern. Wie immer in Whenua ist man pragmatisch. Das soll auch hier der Fall sein.

Realtechnisch haben wir uns weitgehend an die römischen “Ritter” (die Eques) gehalten (mit den notwendigen fantasytechnischen und namenstechnischen Abwandlungen) und nicht so sehr an die mittelalterlichen/neuzeitlichen Vorstellungen des romantischen Rittertums. “Ritter” ist damit keine adequate Bezeichnung, sondern nur ein erklärender Ausdruck und soll im Spiel nicht verwendet werden.


Liste der Decus/Doxa whenuaris

Der Titel wurde derzeit an folgende HeldInnen Whenuas vergeben:


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hintergrund/equester_ordo.txt · Zuletzt geändert: 2016/08/30 16:58 von dokuwikiadmin