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Die drei Prinzipien

In Whenua werden verschiedene Götter verehrt, doch keine Religion hat es bisher geschafft, das gesamte Land in ihren Bann zu ziehen. Die Whenuer sind ein sehr bodenständiges Volk, das sich weniger an göttliche Entitäten hält, als viel mehr an die drei Prinzipien Schicksal, Zeit und Tod. Diese Prinzipien erheben keinen Anspruch auf Göttlichkeit, sondern sind Bestandteile des Seins.


Das Schicksal

Ein Orden, der in Whenua großes Ansehen genießt, sind die weiß gekleideten Schemen des Schicksals. Die Mitglieder dieses Ordens gelten als sakrosankt, und niemand würde es wagen, das Schicksal herauszufordern, indem er einen dieser Schemen angreift oder sein Wort anzweifelt. Die Whenuer betrachten das Schicksal nicht als vorherbestimmt, sondern vielmehr als eine lenkende Kraft, die dafür sorgt, dass die Welt ihren richtigen Weg geht. Wo jeder einzelne in diesem universellen Plan seinen Platz hat, bleibt zu einem Großteil ihm selbst überlassen – jeder ist seines Schicksals und Glückes Schmied. In dieser Vorstellung darf man sich nicht darauf verlassen, dass das Schicksal schon alles lenken wird, denn es gibt verschiedene Möglichkeiten für die Geschichte, sich zu entwickeln und das Schicksal hilft nur denen, die sich selbst helfen. Und es bestraft jene, die meinen, sie könnten es täuschen.

Die Schemen des Schicksals sind eigenständige Persönlichkeiten, die von sich selbst behaupten, einmal lebende Menschen gewesen zu sein. Zum Zeitpunkt ihres Todes wurden sie vom Schicksal gefragt, ob sie als Diener dieses Prinzips zurück in ihre Welt kehren wollen. Nach dieser Rückkehr legen die Schemen ihren alten Namen ab und nehmen einen neuen Namen an, der stets eine Zahl ist. Ein besonderes Ereignis fand während der „Tage der Tapferkeit“ im Jahr 204 a.p. (Realzeit TDT 2004) statt, als der Leiter des Turniers, Tarcus, verstarb und kurz danach als neu geweihter Scheme des Schicksals mit dem Namen „Tertius“ auferstand.

Es ist unbekannt, wie viele Schemen des Schicksals es gibt. Bekannt sind die Schemen Secundus, Tertius, Tertia, Quartus, Quintus, Sixtus, Septimus, Octavia, Nonus (Murphy), Decimus, Decima, Tridecimus und Centus. Eine höhere Namenszahl als „Centus“ ist bisher noch nicht in Erscheinung getreten. Ein Scheme mit Namen „Primus“ ist noch nie gesehen worden. Es gibt einen Schemen mit dem Namen „Nemo“, doch ob es sich dabei (wie bei Murphy) um einen Spitznamen handelt oder etwas anders dahinter steckt, kann bisher niemand sagen.

Spielinformation:

Bei Spielen, die in Whenua stattfinden, kann sich die SL entscheiden, als „Schemen des Schicksals“ das Spiel zu leiten und dadurch auch während des Spiels in Rolle vor Ort zu sein. Diese Schemen sind dann für alle Spielteilnehmer real sichtbar und ansprechbar.


Charon - Wächter der Zeit

Die Wächter der Zeit werden auch „Charon“ genannt. Während die Schemen des Schicksals im Moment ihres Todes berufen werden, so gelten die späteren Wächter der Zeit schon bei Geburt als auserwählt, werden von ihren Eltern getrennt und an der Universität in Ostarium erzogen. Primär bewachen die schwarz gewandeten Wächter der Zeit den steten Fluss derselben und verhindern, dass dieser durchbrochen oder verändert wird. Sie sind allerdings auch an der arkanen Stabilität des Landes selbst interessiert und wurden schon oft an Orten angetroffen, wo das magische Netz besondere Mätzchen machte. Auch Tore, die viel Aktivität zeigen, scheinen die Wächter anzuziehen, ebenso wie andere Portale zu fremden Ebenen. Die Wächter der Zeit greifen aktiv in das Geschehen ein, indem sie helfen, Dämonen zu besiegen oder Dimensionsrisse zu schließen. Sie haben eine enge Beziehung zur Lex Arcana, ein umfassendes Wissen über Magie und gelten als mächtige Zauberer.

Spielinformation:

Ein Wächter der Zeit wird immer von einem NSC oder SNSC gespielt.


Tod – Der Wandler

Der Wandler steht nicht nur für den Tod an sich, sondern insbesondere für den Übergang von einem Dasein in ein anderes. Sein Prinzip ist das Ende, das einen Neuanfang ermöglicht und natürlich der Weg, den jede Seele zu Ende gehen soll.

Der Wandler wird in Whenua durch die „grauen Boten“ vertreten, eine sehr kleine und mysteriöse Gemeinschaft. Soweit bekannt, handelt es sich um gewöhnliche Menschen, die aus freiem Willen beschließen, ihr Leben im Dienste des Wandlers zu verbringen. Sie betreiben für die Menschen in Whenua vor allem Seelsorge und Sterbehilfe und sie leiten auf Wunsch Beerdigungen. Die grauen Boten sind immer auf Wanderschaft und haben keinen Besitz, denn egal wo sie hinkommen wird es für die Bevölkerung eine Ehre sein, sie mit allem zu versorgen, was sie brauchen.

Sehr oft findet man die grauen Boten auch in Gegenden, wo eine Seuche wütet und wo sich kein anderer Mensch mehr hin traut. Dort kümmern sie sich um die Erkrankten und besonders um die Wenigen, die von der Seuche verschont bleiben. Die grauen Boten haben keinen Ruf als Heiler, aber ihr Zuspruch und ihre Unterstützung soll schon vielen schwerkranken Menschen geholfen haben.

Der Wandler selbst hat die Möglichkeit, durch einen menschlichen Avatar zu wirken, doch dies geschieht äußerst selten.

hintergrund/religion/prinzipien.txt · Zuletzt geändert: 2016/08/30 15:47 von dokuwikiadmin