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Schola medicinarum et pugnae contra morbi

Schule für Heilkunde und Krankheitsbekämpfung

Grundgedanke

Die Schule/Akademie besteht aus zwei wesentlichen Säulen. Einerseits die Behandlung von Wunden und schweren Verletzungen auf dem Schlachtfeld., andererseits die Zur-Verfügung-Stellung einer Art medizinischer Grundversorgung für die Bevölkerung. Beide Bereiche haben grundsätzlich unterschiedliche Aufgaben und Anforderungen, denen man in der Schule Rechnung tragen will.

Weiters bildet die Akademie ein „aktives Korps“ an Heilern und Feldschern, welche von interessierten Parteien angemietet werden kann. Die Einnahmen aus dieser Vermietung dient der Aufrechterhaltung und dem Ausbau des Lehrbetriebes.

Geschichte der Akademie

Planungen zum Bau der Akademie existieren schon seit 200 a.p. Ernste Planungen begannen im Jahre 212 a.P, als durch eine großzügige Spende des Adelshaus Baratti der Grundstein für die Planung und den Bau der Akademie beginnen konnte. Durch Hilfe weiterer Verbündeter und Freunde des Hauses Sindelstein (namentlich des Inea Ordens aus Tralea und Prinzessin Miriel, sowie einigen anderen wohlbekannten Spendern) konnte der Bau des beeindruckenden Gebäudekomplexes beschleunigt werden. Nach der feierlichen Eröffnung im Winter 214 a.P. begann im Frühjahr mit dem Eintreffen des ersten Lehrpersonals und der ersten Schüler der Lehrbetrieb.

Schlachtfeldheilung: (Feldscher)

Es ist das Ziel dieses Teils der Schule, Heiler und Wachen aufeinander zu trainieren, sodass diese sich darauf verlassen können der jeweils andere weiß Bescheid, was in der jeweiligen Situation zu tun ist. Dazu werden gemeinsame Übungen abgehalten, das Lehrprogram auf die am Schlachtfeld auftretenden Verwundungen fokussiert sowie der Aufbau und der Betrieb eines Lazarettes gelehrt. Weiter steht die Bergung und Erstversorgung der verwundeten Kämpfer, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, am Lehrplan. Der Umgang mit einer Waffe ist ebenfalls zu lernen und wird bei Besuch dieser Lehrgänge jedem Schüler sehr ans Herz gelegt.

Gesundheitsversorgung (Medicus)

Während sich die Schlachtfeldheilung mit den Verwundungen und vereinzelt auftretenden Krankheiten nach Schlachten und in Heerlagern beschäftigt, kümmert sich der Medicus um die Gesundheit der Bevölkerung. Hierbei wird ein besonderer Wert auf die Erkennung und Heilung von Krankheiten gelegt. Auch die Anwendung von Kräutern und Tinkturen wird gelehrt.

Der akademische Aspekt

Der dritte, übergreifende Zweig der Schule ist die Wissensgenerierung. Durch die Erfahrung der Absolventen und den Rückfluss der Informationen wird das Wissen um die Behandlung von Wunden, Krankheiten und Giften gemehrt. Gleichzeitig soll eine Bibliothek die Forschung zur Linderung neuer oder bisher unbekannter Leiden erleichtern. Die Schule kann durch die Größe und Art der Ausbildung weder mit den berühmten Lazaretten des M.A.S.H. mithalten, noch mit den elitären Ansammlungen an Gelehrten des „Rings der Heiler“.

Das Aktive Korps der Schule bietet die Möglichkeit schnell eine größere Anzahl von Heiler / Wachen anzuwerben und zu vermitteln, um in bewaffneten Konflikten ein Lazarett zu füllen oder einen Krankheitsausbruch einzugrenzen und unter Kontrolle zu bringen zu können.

Standort und Größe

Die Schule hat ihren Hauptsitz in der Baronie Sindelstein. In der ersten Phase können bis zu 100 Schüler betreut werden, wobei ca. 80 permanente Auszubildende angestrebt werden.

Die Schule umfasst ein umfangreiches Bibliotheksgebäude mit Schreibstuben, ein kleines alchemistisches Labor, einen Kräutergarten für seltenen und weniger seltene Heil- und Würzkräuter, einen Trakt für das Kriegertraining, einen Gemeinschaftstrakt sowie einen Lagertrakt für Ausrüstung, die das aktive Korps der Schule, sowie die Schule selbst, benötigt.

Reisende und Händler können Kräuter, Tinkturen, Tränke und Salben erwerben, sofern diese im Überschuss vorhanden sind.

Es sind in allen größeren Dörfern und Gehöftansiedelungen in Sindelstein heilerstuben vorhanden, zu denen die Aspiranten geschickt werden um vor Ort die Behandlung von Leiden von den ansässigen Heilern und Feldschern zu erlernen. Außenstellen ausserhalb der Baronie, beispielsweise in Venvicium, Port Linsar und Port Redis sind geplant, konnten jedoch noch nicht realisiert werden. Diese kleinen Heilerhäuser in den größeren Städten Whenuas sollen der Unterbringung von Heilern und Wachen dienen, sowie der Bevölkerung eine Anlaufstelle bei Leiden bieten. Sie sollen auch genutzt werden, um die jungen Aspiranten ausserhalb der Baronie praktische Erfahrung sammeln zu lassen und Werbung für die Akademie zu machen.

Ausbildung und das aktive Korps der Akademie

Die Ausbildung kann einerseits von Seiten des Auszubildenden bezahlt werden, andererseits kann man sich für eine bestimmte Zeit dem aktiven Korps der Schule verpflichten. Die Ausbildung ist dann für den Studenten kostenlos (Stipendiat), mit Auflage einer Weiterverpflichtung für einen bestimmten Zeitraum nach Beendigung der Ausbildungsabschnitte.

Das Aktive Korps kann von der Schule weitervermittelt werden an bestimmten Einsätzen teilzunehmen. So kann beispielsweise das Heer eine Anzahl von Heiler/Wachen anmieten, damit diese die Lazarette unterstützen. Nach Ablauf der Verpflichtung im aktiven Korps steht es dem Absolventen frei die Institution zu verlassen. Er hat jedoch weiter das recht die Bibliothek der Schule frei zu nutzen und, sofern er dies möchte, Weiterbildungen gegen einen reduzierten Preis in Anspruch zu nehmen.

Der Codex

  • Die Absolvierung der Ausbildung erfolgt aus freien Stücken und ohne Zwang
  • Die Ausbildungszeit unterliegt den Regeln der Schule. Ein vorzeitiger Abbruch der Ausbildung erfordert triftige Gründe.
  • Bei vorzeitigem Abbruch der Ausbildung ist das Ausbildungsentgelt bis zur Zwischenprüfung, die den Abschnitt der Ausbildung beenden soll, weiterzuzahlen.
  • Es liegt nicht im Interesse der Schule, Gewinn zu erwirtschaften. Geld, welches nach Bezahlung aller Ausgaben in der Schule verbleibt, wird genutzt um die Qualität der Ausbildung zu verbessern.
  • Absolute Neutralität. Wer den Schwur verinnerlicht, ist willkommen. Die Ausbildung steht jedem offen, sofern er nicht durch Worte, Taten oder einzuhaltende Ideale den Grundgedanken der Schule verrät.
  • Die Schule missioniert nicht. Zwar beinhaltet die Organisation der Akademie Priester und Gläubige, jedoch ist es nicht erlaubt den Glauben aktiv zu verbreiten. Es sind Gebetsräume für Gläubige vorhanden, in den sie sich zurückziehen können. Jedoch sind diese keiner Gottheit oder keinem Prinzip verschrieben sondern Orte der Stille und Andacht für jedermann und jederfrau.

Der Schwur

Der Schwur ist eine Willenserklärung sich den Regeln und Pflichten der Ausbildung und Schule zu unterwerfen. Der Inhalt des Schwures ist den Prinzipien verschiedener Heilergruppierungen entnommen und angepasst worden. (im besonderen sei hierbei der „Ring der Heiler“ aus Mytraspera erwähnt)

Ich spreche im Namen der Prinzipien und aller Götter, derer ich gewogen bin, jenen Schwur, auf dem der Grundsatz meines Tun und Handelns aufgebaut sein soll.

  • All jene, die das Zeichen der Schule führen, sollen meine Brüder und Schwestern sein, denen ich mit Rat und Tat zur Seite stehen will.
  • Ich versichere meiner Schule im Guten treu zu und der Schule mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sollte sie mein Wissen benötigen.
  • Ich schwöre meine Handlungen mit Bedacht zu wählen um den Ruf der Schule und der Profession zu mehren.
  • Ich versichere mein Wissen zum Wohle des Patienten anzuwenden. Niemals soll das Wissen genutzt werden um anderen zu schaden. Sollte ich dieser genannten Häresie ansichtig werden, so versichere ich alles zu tun diese zu beenden.
  • Ich versichere mein Wissen all jenen zukommen zu lassen, die dieses Wissen benötigen. Niemals soll die Gier dazu führen einem Lebewesen die rettende Hilfe zu verweigern.
  • Was immer ich sehe und höre, bei der Behandlung oder außerhalb der Behandlung, im Leben der Lebewesen, so werde ich von dem, was niemals ausgeplaudert werden soll, schweigen.
  • Ich versichere alles Wissen und Wissenswerte zu sammeln und der Schule für zukünftige Generationen zur Verfügung zu stellen. Das Streben nach Verbesserung meiner Fähigkeiten und die der Schule soll mein Antrieb sein.

Kurse

Die Kurse müssen in einer bestimmten Reihenfolge besucht werden. Der Medicus Tertius ist somit Voraussetzung für den Medicus Sekundus und alle nachfolgenden Kurse.

Ausbildungsdauer und Schritte

Die Ausbildung zum Medicus(Feldscher) Primus dauert zumindest 18 Monate, sofern kein Vorwissen bei Eintritt in die Schule nachgewiesen werden kann. Sollte Vorwissen vorhanden sein, kann der Schüler die schon bekannten Module überspringen. Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen, die von einem Medicus(Feldscher) Major oder dem Medicus Primaris abgenommen wird. Die erfolgreiche Absolvierung dieser Prüfung erlaubt das Tragen des jeweiligen Modulnamens als Arbeitstitel. (Medicus/Feldscher Tertius, Secundus, Primus oder Major). Selbiges gilt für die Kämpferausbildung der Schule. Zusatzmodule schließen ebenfalls mit Prüfungen ab, die von der jeweiligen Lehrkraft durchgeführt werden. Ein Nicht-Bestehen eines Zusatzmoduls hat keinen Einfluss auf die Hauptausbildung.

Praktischer Teil der Ausbildung

Jeder der Heilerkurse sieht in den 6 Monaten einen praktischen Teil vor. Dazu werden die Schüler entweder in den Versehrtenhäuser/Lazaretten in Sindelstein oder eine nahen Baronie sowie den Lazaretten der in der Nähe stationierten Einheiten der whenuanischen Armee eingesetzt und versorgen dort Verletzte und Kranke unter Aufsicht der dortigen Heiler. Wenn dieser Einsatz auf eigenes Verlangen hin an einem anderen Ort stattfinden soll, darf der Schüler die Prüfung vorher ablegen, muss aber den Nachweis der praktischen Ausbildung noch erbringen. Dies wird meist gewährt, wenn der Schüler gerne in entfernteren Städten wie Port Redis oder gar Ostarium den freiwilligen Dienst verrichten will und die Reisezeiten in keinem Verhältnis zum einmonatigen Lehrdienst stehen. Der Nachweis kann durch eine schriftliche Bestätigung einer Person im Range eines Medicus Major oder höher erfolgen.

Die praktische Ausbildung für Module, in denen der Umgang mit Waffen gelehrt wird, sieht ein Training mit der regulären Armee vor. Dazu werden die Aspiranten zu nächstgelegenen Armeeeinheit verlegt und absolvieren dort das praktische Monat. Dabei ist keim Kampfeinsatz vorgesehen, sehr wohl jedoch der praktische Dienst im Schutze der Heiler und des Lazarett.

Zusatzmodule

Pro Hauptkurs können eine beliebige Anzahl an Zusatzmodulen besucht werden. Dies kann sowohl aus dem heilerseitigen Angebot, wie auch dem Kriegerseitigen Angebot erfolgen. Diese Module beschränken sich auf ein Fachgebiet und sind damit nicht umfassend, wie dies bei den Hauptmodulen der Fall ist. Es kann durchaus ein Zusatzmodul aus dem Bereich Kampf während der Ausbildung zum Heiler absolviert werden und umgekehrt. Es ist sehr gewünscht sich auf diese Weise über den Standard der Ausbildung weiterzubilden. Die Liste dieser Module ist umfangreich und es werden immer wieder Gastlehrer eingeladen, zeitlich begrenzt Zusatzmodule anzubieten. Dazu gehören:

  • Erlernen des Umgangs mit verschiedensten Waffen zum Selbst- und Fremdschutz im Einsatz.
  • Alchemie in den verschiedensten Ausprägungen
  • Grundzüge des Bibliothekswissens
  • Spezialisierte Pflanzenkunde
  • Vermittlung spezialisiertes Wissens über bestimmte Krankheiten oder Gifte
  • zusätzliche praktische Ausbildung in Form eines zeitlich begrenzten bezahlten Einsatzes

Ausbildungskosten

Die Ausbildungskosten können monatlich, sowie modulweise gezahlt werden. Stipendiaten sind von den Zahlungen ausgenommen.

  • Kosten für ein 6 Monat Haupt-Modul: 2G 40S (oder 40S/ Monat)
  • Kosten für ein Zusatzmodul: 20S 40K (oder 40K/Monat)
  • Kosten für die Ausbildung zum Medicus Major: 10G

Die Schule kann bei oben genannten Kurspreisen pro 10 zahlenden Schülern 1 Stipendum aus den Einnahmen heraus vergeben.

Die Schule vergibt auch immer wieder Stipendien, welche durch Spender in deren Namen initiiert werden. Diese Stipendien werden gesondert vergeben und die Schüler erfüllen meist besondere Voraussetzungen, wie etwa Herkunft, Rasse, Alter etc.

Ausbildung Medicus/Medica

Die Ausbildung zum Medicus erfolgt in 6 Monats Schritten. Die Gesamtausbildungsdauer beträgt 18 Monate.

Die letzte Ausbildungsstufe, der Medicus Major, ist nur den besten Studenten vorbehalten. Sie wird nur selten unterrichtet und enthält die letzten Neuerungen der Medizin sowie der Krankheits- und Giftbekämpfung.

Medicus Tertius (Medica Tertia)

Der Medicus Tertius ist in der Lage, einfache Krankheiten zu erkennen und zu heilen, sowie im Alltag auftretende Verletzungen zu behandeln.

  • Lesen und Schreiben
  • Erste Hilfe
  • Heilkunde Krankheiten I

Medicus Secundus (Medica Secunda)

Der/die Medicus/a Secundus/a erhält vertiefendes Wissen in die Krankheitsbehandlung und kann einfache Verletzungen des Alltages behandeln. Gleichzeitig wird ihm das Wissen über die Anwendung einfacher Heilkräuter und Salben vermittelt.

  • Heilkunde Krankheiten II
  • Heilkunde Wunden I
  • Kräuterkunde I

Medicus Primus (Medica Prima)

Der Medicus Primus kann seltene, oftmals tötliche Krankheiten erkennen und behandeln. Er bekommt das Wissen um Symtome und das Erkennen ihm noch nicht bekannter Krankheiten. Ihm wird vermittelt, wie man über Symtome und Wirkweisen von Salben und Kräutern auf die Herkunft und den Verlauf einer noch unbekannten Krankheit schließen kann.

  • Heilkunde Krankheiten III
  • Heilkunde Wunden II
  • Wissen Krankheiten

Ausbildung Feldscher

Die Ausbildung des Feldschers erfolgt in 6-Monatsschritten. Die Gesamtausbildungsdauer beträgt 18 Monate.

Feldscher Tertius (Feldscher Tertia):.

Der Feldscher Tertius ist der Feldscher in der Lage, einfache Wunden zu versorgen und Patienten am Schlachtfeld zu stabilisieren

  • Lesen und Schreiben
  • Erste Hilfe
  • Heilkunde Wunden I

Feldscher Secundus (Feldscher Secunda)

Der Feldscher Secundus erhält vertiefendes Wissen in der Wundversorgung und kann einfache Operationen an Extremitäten durchführen. Ihm sind auch die Auswirkungen einfacher Krankheiten bekannt und er kann diese rudimentär behandeln.

  • Heilkunde Krankheiten I
  • Heilkunde Wunden II
  • Kräuterkunde I

Feldscher Primus (Feldscher Prima)

Der Feldscher Primus ist der ausgebildete Feldscher. Er kann Operationen durchführen und hat tiefergehendes Wissen über häufige, auch schwere Krankheiten. Er ist auch in der Lage Wundbrand und ähnliche von Verletzungen abstammende Krankheiten zu versorgen.

  • Heilkunde Wunden III
  • Heilkunde Krankheiten II
  • Wissen Anatomie

Der Medicus Major (Medica Major)

Die letzte Ausbildungsstufe, der Medicus Major, ist nur den besten Studenten vorbehalten. Sie wird nur selten unterrichtet und enthält die letzten Neuerungen der Medizin sowie der Krankheits- und Giftbekämpfung. Von Schülern in dieser Ausbildung wird erwartet, sowohl die Kenntnisse des Feldschers, als auch die Erkenntnisse sämtlicher Medicus-Module in sich zu vereinen. Im Gegenzug erhalten die Auszubildenden Zugang zum gesammelten Wissen der Akademie und können bei ihren Studien mit der vollen Unterstützung des gesamten Lehrkörpers rechnen.

Die Ausbildung zum Medicus Major dauert zwei Jahre und beinhaltet praktische Monate, sowie einen Forschungsauftrag, welcher abgearbeitet werden muss.

Das Aktive Korps der Akademie

Die Schule vergibt nicht nur Plätze an zahlende Schüler, sondern ermöglicht auch eine Anzahl von Stipendien. Die Stipendiaten werden entweder ausgesucht oder von geneigten Gönnern an die Schule empfohlen. Für jede Stipendiaten ist die Ausbildung kostenfrei. Sie verpflichten sich jedoch nach Beendigung der Ausbildung, eine gewisse Zeit im Aktiven Korps der Schule zu dienen. In dieser Zeit können sie eigenen Beschäftigungen nachgehen. Von diesen Beschäftigungen liefern sie 10% der Einnahmen an die Schule zurück.

Sollte ein Auftraggeber mit der Bitte um Unterstützung an die Schule herantreten, werden die Absolventen im aktiven Korps gebeten, im Namen der Schule diesen Einsatz zu bestreiten. Im Grunde werden die Heiler/Wachen gegen „Entgelt“ vermietet, sofern diese dem Einsatz zustimmen. Sei es nun an die Armee, welche Unterstützung für ihr Lazarett benötigt, oder für einen Baron, der in seiner Baronie mit dem Ausbruch einer Krankheit zu kämpfen hat. Die Schule wird nur Aufträge annehmen, die dem Codex und dem Schwur der Einrichtung nicht zuwiderlaufen. Den so aufgestellten „Söldnern“ steht 50% des Einsatzgeldes zu, die restlichen 50% behält die Schule zur Ausbildung neuer Heiler und Wachen ein.

Nach Ablauf der Zugehörigkeitsfrist zum Aktiven Korps erlischt jegliche Verpflichtung der Absolventen gegenüber der Schule. Es wird natürlich gerne gesehen, wenn die Absolventen Kontakt halten um sich mit dem Lehrpersonal auszutauschen und die Lehre voranbringen oder vielleicht gar selbst Lehrpersonal in der Schule werden.

Das aktive Korps sollte im besten Fall in der Lage sein in kurzer, absehbarer Zeit eine vernünftige Anzahl an Heiler und Wachen, sowie die notwendigen Führungskräfte und die Ausrüstung zur Verfügung stellen zu können.

Wichtige Personen in der Akademie

Der Verwaltungsrat: Der Verwaltungsrat der Schule gibt den Kurs der Einrichtung vor. Über ihn werden Baumaßnahmen koordiniert, Spenden gesammelt, Stipendien geregelt und die finanzielle Gebahrung der Akademie bestätigt.

Derzeit besteht der Verwaltungsrat aus folgenden Personen:

  • Baroness (Donna) Anna Baratti
  • Baronin Alenia von Sindelstein
  • Lorith Freiherr Valerian von Sindelstein. (Er übernimmt temnporär die operative Verwaltung der Akademie für den Verwaltungsrat )

Medicus Primaris (Medica Primaris): Dieser führt die Schule in allen Belangen der Medizin. Er legt den Lehrinhalt und die Stundenanzahl der einzelnen Fachgebiete fest. Er koordiniert die Forschung an diversen Krankheiten und Wundbehandlungsmethoden und verteilt die Schüler auf die Heilerstuben, in denen die praktsiche Ausbildung in den Orten der Baronie und darüber hinaus stattfindet.

Medicus Verbana (Medica Verbana): Der Medicus Verbana kümmert sich um den schuleigenen Kräutergarten. Dies beinhalten Aufzucht, Ankauf von Heilkräutern und das Vermitteln des Wissens darüber in den entsprechenden Vorlesungen. Ihr obliegt auch die Verteilung der geernteten Kräuter und hergestellten Tinkturen an die heilerstuben und an das Aktive Korps. Sie regelt auch, wieviel von den vorhandenen Vorräten an Händler und Reisende verkauft werden kann.

Alchemicus (Alchemica): Ihm/Ihr untersteht der alchemistische Bereich der Schule. Dies umfasst das Labor, die Ausgabe der Tränke und auch die lehre über die Alchemie in den entsprechenden Vorlesungen. Sie regelt auch, wieviel von den vorhandenen Vorräten an Tränken und Salben an Händler und Reisende verkauft werden kann.

Proelium Primaris (Proelia Primara): Dieser führt die Schule in allen Belangen der Waffenhandhabung, Kriegerausbildung und Waffenkunde. Ihm obliegen die Lehrplane der Zusatzmodulefür den Waffenumgang. Er organisiert ebenfalls die Aufstellung des Aktiven Korps für diverse Einsaetze. Ihm und seinen Helfern unterliegt auch die Verwaltung des Lagers für das Aktive Korps sowie die Anschaffung von Lagermaterial und dessen Instandhaltung.

Quaestor (Quaestra): Dieser führt die Schule in allen Belangen außerhalb des Lehrbetriebes. Ihm obliegt die finanzielle Kontrolle der einzelnen Bereiche sowie die Instandhaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Er teilt den Teilbereichen der Schule die finanziellen Mittel für den Betrieb und Neubeschaffung von Lehrmitteln und Studienmaterial zu. Er berichtet direkt dem Verwaltungsrat.

Bibliothecar (Bibliothecara): Dieser ist für die Bibliothek und die Anfertigung von Abschriften, den Ankauf neuer Bücher sowie der Verwaltung des Inventars zuständig. Er bestimmt auch , ob Reisende gegen einen Obulus bestimmte Schriften in der Schreibstube einsehen dürfen.

Die Koechin (Koch) ist für die Versorgung der Angestellten und der Schüler zuständig. Ihr obliegen Küche, sowie der Einkauf und die Nahrungszubereitung. Die Vorratshaltung sowie der Anbau der angelegten Gemüsegärten obliegt ebenfalls ihren fachkundigen Händen.


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